Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

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Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von caloy » Dienstag 31. August 2010, 14:40

Vielen Dank für den Austausch .. Ich liebe es wirklich ..
Nochmals vielen Dank .. haben einen tollen Tag und
Aufenthalt sicher auch ..!
:x :x

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Heanzer » Mittwoch 11. November 2009, 05:27

Jo: räscht hoast!
S'iss halt a bisserl ungewöhnlich dös oalles.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Hans-Heinrich Schwarz, Wien » Sonntag 6. September 2009, 15:03

Liebe Leute!

Gehts: warum regt Ihr Euch denn über die doch nun wirklich von tiefem Glauben an
Gott und Jesum Christum zeugenden "Jenseitsbotschaften" auf, die der Siegener
Professor Merk (??) dem aus der Gegend von Siegen stammenden Jung-Stilling ín den
Mund legt?

Es gibt doch sooooo Vieles, das Eure Aufregung eher wert wäre!

Denn was wird doch in Foren hier aus Österreich und auch aus Deutschland alles
an Haß gegen Gott und das Christentum verbreitet und besonders die Katholische
Kirche gematschkert, ausgehinzt und beflegelt.

Harrdigatti: meldet Euch doch dort einmal zu Wort.

Djehre, Hans-Heinrich Schwarz.


Nebenbei: viele der "Jenseitserscheinungen" finden hier bei uns in Wien statt!

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Admin » Montag 31. August 2009, 11:20

Beim vorliegenden Forum handelt es sich nicht um ein amtliches der katholischen Kirche. Es findet keine Zensur der Einträge statt. Einträge werden nur gelöscht, falls sie rechtswidrigen, verleumderischen o. ä. Inhalt haben. Ansonsten soll frei diskutiert werden - von mir aus auch über den Bezug der "nachtodlichen Belehrungen" zur Theologie. Die Inhalte stehen dabei in der Verantwortung der einzelnen Autoren.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Erwin » Freitag 14. August 2009, 15:32

Guten Tag und Grüß Gott!

Bei Durchsicht der Einträge zu diesem Thema der "nachtdolichen Belehrungen" von Jung-Stilling vermnag ich nur mit dem Kopf zu schütterln.

Hier weht doch aus jeder einzelnen "Jenseitsbotschaft" der Geist der Freimaurerei!

Jung-Stilling selbst war ja auch Logenbruder.

Zugegeben: das ist pfiffig präsentiert. Aber was hat denn das in einem *katholischen* Forum wie diesem zu suchen?

Das fragt sich sicher nicht nur allein,
Erwin.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von A. H. » Mittwoch 12. August 2009, 15:06

Jaja, der Satan versteht etwas von Mimikry!

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Siegfried Beckers » Montag 25. Mai 2009, 20:48

Mit Frau Seitz (Beitrag weiter unten) und anderen in dieser Aussprache finde ich es ebenfalls gehässig, die "nachtodlichen Belehrungen" mit dem Argument abzutun, Johann Heinrich Jung-Stilling sei Calvinist und Logenbruder gewesen.
Als ob das im Jenseits zählte!


Wie man den Titelblättern der "nachtodlichen Belehrungen" entnehmen kann, war Jung-Stilling nur wenige Jahre Freimaurer. Denn Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Bayern verbot 1784 die Geheimgesellschaften.

Auch ich empfínde die Abqualifizierung dieses tiefreligiösen Mannes als "Logenbruder" maliziös, infam. Aber leider ist es ja gerade in unserem Lager nichts Ungewöhnliches, einen Christen (sogar der eigenen Konfession, ja sogar zumal dieser!) zu verunglimpfen und schlechtzumachen, der nicht ganz auf der eigenen, engen Linie des Glaubens liegt. Bis in die neueste Zeit hinein wurde er kurzerhand "indexiert": auch wenn er daran psychisch und physisch zugrunde ging, wie etwa Hermann Schell (um nur einen zu nennen).

Weiter oben ist die Zeitschrift "Der Fels" genannt, die man auch als pdf-Datei downloaden kann. Was da an Verletzendem gegen andere Katholiken geschrieben wird, tut weh! Die Ehre des Nächsten gilt diesen Lieben offenbar wenig.

Aber auch das hat ja leider Tradition in unserer Kirche. Die Lehrbücher der Moraltheologie verbreiteten sich ausführlich (sogar in einem Separatband, wie in den späteren Auflagen von Hieronymus Noldin) über das sechste Gebot. Das zweite Gebot hingegen wurde in gebotener Kürze abgehandelt.

Um es klar zu sagen: viele der theologischen Aussagen von Jung-Stiling halte ich für schief oder stark zeitbedingt. Aber trotzdem enthalten die "nachtodlichen Belehrungen" (wer immer diese schreibt: es muß wohl doch ein Fachkollege aus der Theologie sein) überraschend viele Einsichten in einer anmutigen Sprache.

Dass dies anerkannt wird, zeigt ja nicht zuletzt auch die Ausprache in diesem Forum.

Siegfried Beckers.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Anton Schebesta » Donnerstag 14. Mai 2009, 13:07

Und wenn sich einer das Pseudonym "Frohbänich Dützschzesie" beilegt, dann scheint er mir eher ein Deutscher zu sein!


Sehr geehrter Herr Hähner:

Sie wollten wohl sagen, "...scheint mir eher kein Deutscher zu sein".
Denn in dem Text finden sich haufenweise Helvetismen.
Auch anderes deutet darauf hin, daß der Herr (oder ist es eine Frau?) "Frohbänich" aus der Schweiz kommt.
Die Erklärungen in den Anmerkungen deuten -- da stimme ich Ihnen zu -- auf eine Person hin, die sich in der (scholastischen) Theologie gut auskennt.
Nach meiner Kenntnis weisen die Definitionen jedoch eher auf Francisco Suarez SJ (den doctor eximus) hin als auf Thomas von Aquin OP (den doctor angelicus).
Ganz sicher bin ich mir hier aber nicht.
Vielleicht kann das jemand besser beurteilen, der sich in der Dogmengeschichte gut auskennt.
Mit Frau Seitz (Beitrag weiter unten) und anderen in dieser Aussprache finde ich es ebenfalls gehässig, die "nachtodlichen Belehrungen" mit dem Argument abzutun, Johann Heinrich Jung-Stilling sei Calvinist und Logenbruder gewesen.
Als ob das im Jenseits zählte!

Viele Grüße, Anton Schebesta.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Ekkehard Hähner » Sonntag 10. Mai 2009, 16:44

Guten Tag, Altgläubiger!

Der richtige Link ist

http://www.uni-siegen.de/~stilling/downloads/emanuel_swedenborg.pdf

Was da in den Anmerkungen gesagt wird (über die Eigenschaften Gottes etwa) ist doch genuine thomistische Theologie!

Wo sind da "spinnerte Gedanken"?

Und wenn sich einer das Pseudonym "Frohbänich Dützschzesie" beilegt, dann scheint er mir eher ein Deutscher zu sein!

Ekkehard Hähner

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Erstaunter Altgläubiger aus der Schweiz » Mittwoch 6. Mai 2009, 22:44

Sagt mal, liebe Mitchristen:

glaubt Ihr denn wirklich, diese "nachtodlichen Belehrungen" des Bruder Mauerers Johann Heinrich Jung-Stilling sind es wert, dass man so viel Aufhebens darum macht?

Gibt es denn keine anderen, interessanteren Themen?

Und bitte, nicht böse sein: man rufe einmal auf

http://www.uni-siegen.de/~stilling/downloads/emanuel_swedenborg_und_stilling.pdf

Hier wird doch die gesunde biblische Lehre als gleich=gültig (!!) neben die spinnerten Gedanken des Jung-Stilling und Swedenborg gestellt.

Und das alles schreibt auch noch ein Herr "Frohbänich Dütschzesie".

Merkt Ihre Lieben denn nicht, wie Ihr da veräppelt werdet?

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Albert » Freitag 1. Mai 2009, 18:00

Hallo Patrick!

Das war üblich: alles Katholische wurde als "satanisch" eingestuft.
In den Anmerjungen zu der von Dir erwähnten "nachtodlichen Belehrung" steht dazu ja einiges.
Luther schrieb ja die immer wieder neu aufgelegte Hetzschrift "Das Pabstthum vom Teuffel gestiftet"!
Das wirkte --- bis heute!

Albert.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Patrick » Freitag 17. April 2009, 19:43

Zu den "Jenseitsbotschaften" von Jung-Stilling

Endlich fand ich die Zeit, mir heute einige dieser "nachtodlichen Belehrungen" anzusehen.
Mein Blick blieb dabei auf "Jung-Stilling als Büsser zu Rom" bei "Verschiedenes" stehen.
Also danach ist dieser Mann ja nicht gerade freundlich mit uns umgegangen.
Im Papst sieht er den "Antichristen".
Aber immerhin scheint Jung-Stilling das bereut haben, wenn man dem Text glauben darf!

Einen schönen Gruß an alle, Patrick.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Anton Schebesta » Freitag 10. April 2009, 17:25

Sehr geehrte Frau Seitz:

Das haben Sie gut ausgedrückt!
So sehe ich das auch!
Als ob es nichts Wichtigeres gäbe, als auf diesen harmlosen Reimen herumzuhacken.
Mir jedenfalls (und nicht nur mir!) gefallen diese; und ich habe daraus manches Neue gelernt.

Viele Grüße, Anton Schebesta.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Anton Schebesta » Freitag 10. April 2009, 17:25

Sehr geehrte Frau Seitz:

Das haben Sie gut ausgedrückt!
So sehe ich das auch!
Als ob es nichts Wichtigeres gäbe, als auf diesen harmlosen Reimen herumzuhacken.
Mir jedenfalls (und nicht nur mir!) gefallen diese; und ich habe daraus manches Neue gelernt.

Viele Grüße, Anton Schebesta.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Agnes Seitz » Samstag 28. März 2009, 22:09

Meine Meinung:

Diese "nachtodlichen Belehrungen" kommen entweder von einem Engel
oder von einem Dämon!

Aber sie sind auf jeden Fall spannend, und in den Anmerkungen steckt oft
mehr drinnen als in den Reimen.

Und mir macht es wirklich garnichts aus, wenn Jung-Stilling Calvinist und
Freimaurer war. Ich verstehe nicht, wie man (wie das hier geschah) die
"nachtodlichen Belehrungen" mit diesem Argument madig machen kann.

Aber niemand ist ja gezwungen, diese Gedichte zur Kenntnis zu nehmen.

Viele Grüße an alle in diesem Forum, Agnes Seitz.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Agnes Seitz » Samstag 28. März 2009, 22:08

Meine Meinung:

Diese "nachtodlichen Belehrungen" kommen entweder von einem Engel
oder von einem Dämon!

Aber sie sind auf jeden Fall spannend, und in den Anmerkungen steckt oft
mehr drinnen als in den Reimen.

Und mir macht es wirklich garnichts aus, wenn Jung-Stilling Calvinist und
Freimaurer war. Ich verstehe nicht, wie man (wie das hier geschah) die
"nachtodlichen Belehrungen" mit diesem Argument madig machen kann.

Aber niemand ist ja gezwungen, diese Gedichte zur Kenntnis zu nehmen.

Viele Grüße an alle in diesem Forum, Agnes Seitz.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Agnes Seitz » Samstag 28. März 2009, 22:08

Meine Meinung:

Diese "nachtodlichen Belehrungen" kommen entweder von einem Engel
oder von einem Dämon!

Aber sie sind auf jeden Fall spannend, und in den Anmerkungen steckt oft
mehr drinnen als in den Reimen.

Und mir macht es wirklich garnichts aus, wenn Jung-Stilling Calvinist und
Freimaurer war. Ich verstehe nicht, wie man (wie das hier geschah) die
"nachtodlichen Belehrungen" mit diesem Argument madig machen kann.

Aber niemand ist ja gezwungen, diese Gedichte zur Kenntnis zu nehmen.

Viele Grüße an alle in diesem Forum, Agnes Seitz.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Hannelore » Freitag 13. März 2009, 18:34

Hallo Herr Ortwin!

Danke: SIe sprechen mir als Mitleserin dieses Threads aus dem Herzen!
Das haben Sie wirklich sehr gut gesagt!

LIebe Grüsse aus Köln, Hannelore.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Ortwin Ellinger » Montag 9. März 2009, 17:57

Grüß Gott, lieber Alfons!

Vorhin habe ich mir einmal Eure Zeitschrift "Der Fels" durchgeklickt; danke, daß man die einzelnen Hefte auch auf den Bildschirm holen kann.

Bitte sei mir nicht böse, wenn ich Dir offen sage, daß bei mir der Eindruck enstand: Ihr unterscheidet Euch ja von den Pius-Brüdern nicht allzu sehr!

Ihr verurteilt Homosexuelle: wer hat Euch dazu das Recht gegeben? Ihr brecht den Stab über Geschiedene: wer hat Euch hier zum Richter bestellt? Ihr unterstellt allen, die eine geschwisterliche Kirche und einen angstfreien Umgang miteinander einfordern, sie hätten niedrige Motive und wollten Schaden anrichten.

Wer hat Euch befugt, ausgerechnet Euch als die Hüter und Bewahrer "der Kirche" zu betrachten?

Und zu Eurem Namen: "der Fels" ist allein der Herr Jesus Christus, und nicht der Papst! Dieser ist im Gefüge der Kirche der erste Diener aller (servus servorum dei, wie er sich ja selbst nennt) und nicht der Herr und Herrscher der Christenheit. Der Papalismus und Kurialismus, dem Ihr ganz offen huldigt, weist ganz eindeutig auf eine vorkonziliare Ghettomentalität hin.

Zu Deiner Verwunderung ob der Beliebtheit der "nachtodlichen Belehrungen" von Johann Heinrich Jung-Stilling: diese atmen einen irenischen, alle Christen verbindenden Geist und zeichen sich aus (wenn ich als leider nur oberflächlicher Kenner der "Jenseitsbotschaften" das einmal so aufzählen darf) durch:

(1) Emanzipation aus dem tradidionell christlichen Gedankengebäude,
(2) Verbindung von Christentum und Aufklärung,
(3) Suche nach dem historischen Kern der christlichen Botschaft und
(4) Einübung in Frömmigkeitsformen, die einem modern, berufstätigen Christen angemessen sind.

Sicher kommt noch anderes dazu -- und vor allem auch Humor, den ich bei euch ganz vermisse.

Es spricht für sich, wenn Du (und auch andere in diesem Thread) nicht auf den Inhalt der Texte eingehst und hier im einzelnen Deine Bedenken (die ich ja an manchen Stellen durchaus auch habe) vorträgst, sondern von vornherein das alles abqualifizierst als Äusserungen eines "Siegerländer Calvinisten und Freimaurers".

Nur dazu noch eine Anmerkung: auch "Calvinisten" hat Gott lieb und einen Platz für sie im Himmel: glaube mir das!

Und "Freimaurer" waren um 1770 nach Männerbünde, die sich der Befestigung des Glaubens und der Wohltätigkeit widmeten. Erst später kam im Vorfeld der Französischen Revolution der antichristliche Drall in die Logen. Es ist also gehässig, Jung-Stilling (oder Mozart, oder Haydn, oder auch viele zeitgenösische Bischöfe) das negative Etikett "Freimaurer" umzuhängen, um sie (das ist doch wohl die Absicht hier) als verkappte Wüteriche gegen alles Christliche zu kennzeichnen.

Mit freundlichem Gruß, Ortwin.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Alfons » Dienstag 3. März 2009, 21:38

Guten Abend in die Runde hier!

Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Diskussion in diesem Thread, die
von vermeintlichen "nachtodlichen Belehrungen" des Siegerlander
Calvinisten und Freimaurers Jung-Stilling (in Wirklichkeit wohl das
Denken des sprachmächtigen Ökonomieprofessors Gerhard Merk
wiedergebend) inzwischen zur empfohlenen Seligsprechung des unsere
katholische Kirche spaltenden Weibischofs Nikolaus von Hontheim, alias
Justinus Febronius, vorgedrungen ist.

Freundlich bitten möchte ich, doch einmal unsere Homepage
http://www.der-fels.de
zu besuchen, wo gesunde katholische Lehre im Mittelpunkt steht.

Ich kann mich der berechtigten Frage von Mathilde und Josef nur
anschliessen: wo liegt denn der Reiz an den "nachtodlichen Belehrungen",
dass diese ausgerechnet in katholischen Foren (leider nicht nur hier)
eine so starke Aufmerksamkeit erfahren?

Mit besten Grüßen, Alfons.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Evamaria » Montag 2. März 2009, 00:08

Guten Abend!

Das zur Seligsprechung notwendige Wunder hat Justinus Febronius ja schon bewirkt:
die Katholische Kirche in Deutschland hat in vielen Formen (ZDK, Bischofskonferenz)
ihr eigenes Selbst-Bewußtsein gefunden, ohne jedoch (wie es 1870 versucht wurde)
sich von der Gemeinschaft der weltweiten Katholisschen Kirche mit dem Papst als
Zeichen der Einheit zu trennen.

Gottes Segen wünscht allen, Evamaria.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Hubert » Freitag 27. Februar 2009, 23:26

Ja hallo:

das ist ja endlich einmal wieder eine gute Nachricht!

Wird die Seligsprechung des guten Nikolaus von Hontheim erwogen?

Für diesen Zweck spende ich auch!

Es wäre (soviel ich weiß) auch der erste Kirchenrechtler, der beatifiziert würde.

Hubert.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Susanne Helbig » Donnerstag 26. Februar 2009, 18:18

Was immer unser Heiliger Vater von hoher Warte aus dem Kirchenvolk verkündet, ist ex cathedra gesagt!


Lieber Herr Papsttreuer,

bitte erkundigen sie sich doch einmal genau, was die Formel "ex cathedra" meint!

Überlegen Sie sich doch unvoreingenommen auch einmal, wieviel Dinge die Heiligen Väter "von hoher Warte" aus verkündet haben, was Leid und Verdruß über einzelne, Familien und ganze Völker gebracht hat.

Erinnern darf ich Sie nur an den Syllabus des Papstes Pius IX., der eine Vielzahl gesellschaftlicher Ordnungselemente (wie Gewissensfreiheit, Demokratie, Freiheit der Rekligionsausübung) verdammt hat, oder an die unglückselige Enzyklika "Humanae Vitae", die der Papst Paul VI gegen den Rat der entsprechenden Dikasterien in die Welt geschickt hat, und die dann die Bischofskonferenzen zwang, den ärgsten Un=Sinn daraus richtigzustellen (wie die "Königsteiner Erklärung" der Bischöfe in Deutschland).

Was haben Sie gegen Nikolaus von Hontheim? Zu den Kosten für dessen Seligsprechungs-Prozeß würde ich sofort eine Geldspende leisten. Und wenn Jung-Stilling katholisch gewsen wäre, würde ich auch da spenden: seine "nachtodlichen Belehrungen" zumindest gefallen mir!

Susanne Helbig.

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Papsttreuer » Montag 23. Februar 2009, 13:46

Was immer unser Heiliger Vater von hoher Warte aus dem Kirchenvolk verkündet, ist ex cathedra gesagt!

Die Febronianisten in Deutschland haben natürlich immer zu meckern!

Re: Zu den "nachtodlichen Belehrungen" Jung-Stillings

Beitrag von Diplom-Theologe » Dienstag 17. Februar 2009, 13:29

Hier wird ... die Fähigkeit der Frau zum Priesteramt als selbstverständlich hingestellt. Letzteres hat unser Heiliger Vater Johannes Paul II ex cathedra als völlig unmöglich entschieden.


Gutester Herr Josef!

War das wirklich eine Entscheidung ex cathedra?
Da habe ich doch meine Zweifel!

Einen ganz lieben Gruß an SIe, Diplom-Theologe.

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